LaLeonas Löwengeschichten

Geschrieben von LaLeona.

guck-mir-in-die-augen-kleinesIn unregelmässigen Abständen erscheinen hier LaLeonas Löwengeschichten aus dem bewegten Leben einer Löwin. Auf der nächsten Seite geht es weiter mit einer neuen Geschichte ganz zum Schluss....

 

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LaLeona Löwengeschichten Nr.1

 

In einem Löwenrudel wurde vor vielen Jahren ein Löwenmädchen geboren. Die Mutter leckte es sauber, wie es Löwenmütter immer tun, und wunderte sich über die glänzenden Augen des Babies. Nach ein paar Tagen wurde das Löwenbaby dem Rudel vorgestellt und es erhielt den Namen Leona. Gerufen wurde sie aber Leonie.
Leonie war wie alle anderen kleinen Löwen damit beschäftigt groß zu werden, also essen, spielen, schlafen und so weiter.
Eines Tages kam eine seltsame Krankheit zu den Löwen. Auch die kleine Leonie wurde krank. Eines war aber seltsam, so krank das Baby auch war seine Augen hatten ihren Glanz behalten.
 Die große Heilerin aller Löwen wurde gerufen um zu raten und zu helfen, damit die kleinen Löwen wieder gesund werden konnten.
Leonie wurde gesund und war wieder damit beschäftigt groß zu werden.
Sie war zwar kleiner und schmächtiger als die anderen Löwen, die Natur hatte ihr dafür Schnelligkeit, Wendigkeit und großen Mut geschenkt.
Aus dem Löwenmädchen ist inzwischen eine Löwin in der Mitte ihres Lebens geworden. Sie ist die Hüterin der kleinen Löwen, ihre Schwester, ihre Tante und ihre Lehrerin in vielen dingen des Lebens.
Sie achtet auch auf die schwachen und kranken Mitglieder des großen Löwenrudels, hilft ihnen und verteidigt sie.
Und sie hat noch immer ihre glänzenden Augen. Das kleine Löwenmädchen Mara und die Angst.

LaLeona Löwengeschichten Nr.2
Leona und die helfende Pfote.

Vor vielen Jahren war Leona krank und muste zu einem Heiler und sich testen lassen.
Die Tests waren für die großen und kleinen Löwen sehr anstrengend.
Nach ein paar Tagen kam ein kleines Löwenmädchen, das jedesmal erstarrte und schrie wenn
es getestet werden sollte.
Leona schob ihre Pfote über den Tisch zu der kleinen Löwin. Die Kleine packte die Pfote ganz fest.
So ging es jedesmal wenn sie mit dem Test an der Reihe war.
In den Testpausen ging das kleine Löwenmädchen an Leonas Pfote zum Spielen mit den
anderen kleinen Löwen hinaus in den Garten.
Ohne die helfende Pfote ließ sich das Löwenmädchen nicht anfassen, es wartete immer auf Leonas helfende Pfote.
Helfende Pfoten sind sehr wichtig im Leben, das hatte Leona vor vielen Jahren selbst erfahren und versucht diesem Löwenmädchen weiterzugeben.

LaLeona Löwengeschichte Nr.3
wie Leona zu ihrem Nick fand

in den 70 Jahren kauften sich Leonas Eltern einen fahrbaren Untersatz, sprich roten VW Golf. Die Marke und die Farbe tauchte damal an jeder Ecke bzw. Parkplatz auf.
Eines Tages kamen die Beiden aus dem Supermarkt zu ihrem Auto. Leonas Vater schloss den Koffer-
raum auf und packte die Lebensmittel ins Auto.
Dann ging er daran die Türen zu öffnen.  Und, Überraschung, es ging nicht. Leonas Mutter schaute eine Weile seinen verzweifelten Bemühungen zu und sagte endlich, ist das denn unser Auto?
Ein Blick auf das Nummernschild und na ja, falsches Auto.
Leonas Vater ist ein Löwe und so bekam er zu seinem Geburtstag einen Stofflöwen geschenkt, gerade so groß das er auf die Ablage im Heck passte.
Jetzt konnte er das Auto nicht mehr verwechseln und hatte gleichzeitig einen kleinen Aufpasser im Auto.
Der kleine Stofflöwe wurde dann Leonas Begleiter in jedem Auto und passt immer gut auf.
Leonas Vater bekam einen neuen Begleiter und Aufpasser. Aber das ist eine andere Geschichte

LaLeona Löwengeschichte Nr.4
Das kleine Löwenmädchen Mara und die Angst

Gefunden: Leona war noch eine ganz junge Löwin. Eines Tages, sie lag entspannt dösend im Gras, hörte sie mit ihren feinen Ohren ein leises Wimmern.
Langsam und vorsichtig stand sie auf und näherte sich dem Geräusch.
Plötzlich hatte Leona einen Geruch in der Nase, Angst, furchtbare Angst und ein Löwenbaby.
Das fremde Baby lag geduckt im hohen Gras und zitterte. Leona ging ohne ein Geräusch zu verursachen näher, beruhigte das vor Angst und Hunger zitternde Baby packte es und nahm es mit zum Rudel.
Dort wurde es sauber geleckt und gefüttert und war in der Sicherheit eines großen Löwenrudels.
Das Baby erhielt den Namen Mara und wich von jetzt an nicht mehr von Leonas Seite.
Mara folgte Leona überall hin; ab sie spielte, anschleichen übte, fraß oder sich ausruhte. Sie ging sogar mit zur Jagd, blieb aber in sicherer Entfernung gut versteckt sitzen.
Mara wollte alles genau so machen wir ihre große Schwester.
Obwohl Mara jetzt behütet war und geliebt wurde blieb ihre Angst.
Viele Jahre lang hat Leona das Löwenmädchen Mara beschützt, hat sie gelehrt sich nicht vor lauten Geräuschen oder anderen Löwen zu fürchten.
Sie hat ihr soviel Mut und Zuversicht gegeben wie sie konnte, und ihr Schritt für Schritt geholfen ihren Platz im großen Löwenrudel zu finden.
Aus der kleinen ängstlichen Mara ist inzwischen eine große Löwin geworden. Sie hat nun selbst Löwenbabies die sie genau beschützt. Mara hilft ihnen sich im Leben zurecht zu finden und ihren eigenen Weg zu gehen.
Mara mag noch immer keine lauten Geräusche, hat aber diese furchtbare Angst verloren.

LaLeona Löwengeschichte Nr.5

Das neue Baby,

nachdem 2 Jahre vergangen waren sah Leona eine fremde Löwin in einiger Entfernung im Gras sitzen.

Leona hörte plötzlich ein leises maunzen und die fremde Löwin stand auf, drehte sich um und ging langsam weg.
Schaute nach ein paar Metern wie fragend zu Leona.
Vorsichtig schlich Leona näher, das maunzen wurde lauter. Vor ihr im Gras lag ein Löwenjunge, der sie mit roßen Augen ansah. Der Löwenjunge war nur wenige Tage alt aber schon sehr groß und schwer.
Leona erkannte plötzlich den Geruch wieder und wußte, das war Maras Mutter, die ihr Kind brachte, damit es dort in dem fremden Rudel aufwachsen konnte.
Leona stupste den Kleinen sanft an, damit er ihr folgte.  Er versuchte sich auf seine Pfoten zu stellen, fiel aber mmer wieder um. Leona blieb nichts anderes übrig als den kleinen Kerl zu tragen.
Bei ihrem Rudel angekommen wurde der Löwenjunge vorgestellt und alle Mitglieder waren sich einig den Kleinen ufzunehmen.
Die weise Heilerin des Rudels gab dem Baby den namen Sunny.
Und weil Sunny so friedlich im Gras lag kam sogar die scheue Mara näher um ihr Brüderchen zu begrüßen.

LaLeona Löwengeschichte Nr. 6 

Im Dschungel des www und Jagdglück

Leona ist eine moderne Löwin und hat deshalb auch einen Computer.
Eine befreundete Wölfin, La Loba, hatte ein großes Problem mit ihrem Computer.
Er hat nicht mehr gebootet und zeigte statt dessen einen Blue Screen mit Fehlermeldungen:

                 Driver_IRQL_not_less_or_equal_
                 nwlnkaat sys
                 address ECCFEOB base ECC 5000.

Leona hat sich alles notiert und ist anschließend im Internet suchen gegangen. Die Jagd  war erfolgreich, ein Treiber ist der Übeltäter. Leona hat in ihrem System nachgesehen und den Treiber auch gefunden.

Auf der Jagd im Internet hat Leona reiche Beute gemacht, die heute aus dem Vorratslager
geholt und vorgestellt wird.

Bei www. Pc-spezial.net waren verschiedene Fehlercodes für Windows XP vorhanden,
bei www. Microsoft Deutschland in der Rubrik Tech Net alle Sicherheitsmeldungen,
bei www. Hardware-bastelkiste verschiedene Bios Beep Codes, Microsoft hat ein Glossar für Computerbegriffe,
bei www. its05.de gibt es Abkürzungen für Systemelektronik,
bei www. Babylonica.org.uk eine sehr umfangreiche Bibliothek von Computerbegriffen die
             aus dem englischen ins deutsche übersetzt wurden.
Bei der Suche nach Knowledge Base Artikeln hat Leona in die Suchmaschine einfach den Begriffeingetippt, weil die Suche sonst nicht gut klappt.

Das ist ein kleiner hilfreicher Teil der Beute, zur Verfügung gestellt von Leona, die gern im
Dschungel des World Wide Web jagen geht.

LaLeona Löwengeschichte Nr. 7

Der Weihnachtslöwe

Es war das zweite Weihnachtsfest für Leonie. Ihre Eltern und Großeltern erzählten Leonie die Weihnachtsgeschichte und auch vom Weihnachtslöwen, der den kleinen braven Löwenkindern die Weihnachtsgeschenke bringt.
Lange vor dem Weihnachtsfest sah Leonie eines Tages zufällig ein Paar blaue Handschuhe. Sie dachte die Handschuhe wären für sie. Leonies Eltern sagten ihr, die wären nicht für sie.
Endlich war der lang ersehnte und von Leonie mit Spannung erwartete Weihnachtstag da. Heute sollte der Weihnachtslöwe kommen und die Geschenke bringen.
Im Gemeindezentrum war die große Weihnachtsfeier für die Löwenkinder. Leonie saß ganz aufgeregt bei ihren Eltern.
Da polterte es draußen und jemand klopfte an die Fenster. Bald darauf öffnete sich die Tür und der Weihnachtslöwe war endlich da.
Er konnte nur kurz etwas sagen, denn Leonie rief plötzlich laut, Du bist kein Weihnachtslöwe, Du bist mein Onkel Marti. So schnell wie Leonies kurze Beinchen konnten lief sie auf ihren Onkel zu und bekam; die blauen Handschuhe.
Leonies feine Sinne hatten ihren Onkel Marti längst an seinem Gang und an seiner Statur erkannt.
Leonie war traurig und enttäuscht. Ihre Eltern hatten sie angelogen. Da halfen auch keine Erklärungen; der Weihnachtslöwe muß ja so viele Löwenkinder beschenken und Ähnliches.
Leonies kluge Großmutter erzählte einfach ein Märchen und erklärte dazu, daß auch die Geschichte vom Weihnachtslöwen wie ein Märchen ist. Es ist immer ein Stückchen Wahrheit darin.
Den Weihnachtslöwen gibt es nicht, er bringt auch keine Geschenke. Aber Märchen sind schön und Leonie hat Märchen immer geliebt.