Sterilisation und wie es weitergeht

Geschrieben von Morag.

Liebe Mädels,

ich möchte Euch von meiner Sterilisation berichten:

Ich bin Träger einer Erbkrankheit, die letzenendes zu Krebs (dies zwar nur im schlimmsten Fall, aber die Möglichkeit reichte mir)

führt und weiterhin wurde festgestellt, dass ich APC-resistent bin, weswegen ich Marcumar nehmen muss.

Nu kam die Frage nach Kindern auf und mein Arzt sagte mir, ich solle doch keine bekommen, das wäre gesundheitlich besser für mich. Sprachs mit meinem Mann durch und er sagte:OK, dann gehts nicht, ich halte zu dir und wir schaffen das.

Dann hab ich mich mit Bride unterhalten und sie trug ein gutes dazu bei, mir meine Angst zu nehmen vor der op. Die wurde dann am 21.09 durchgeführt.

Gleichzeitig wurde eine Schleimhautablation und eine Abrasion durchgeführt, weil sich wohl durch diese Erbgeschichte Polypen gebildet hatten. Diese wurden dann gleich mit entfernt.

Meine Mensa hab ich seitdem nur noch einmal bekommen und - was soll ich sagen - ich fühl mich klasse.

Nach der OP hatte ich wohl 6 Wochen blutigen Ausfluss, aber das war weit weniger, als eine normale Mensa. Die ersten Tage danach war ich ein wenig schlapp aber es ging stetigst bergauf.

Heute bin ich 3 Monate operiert und fühle mich so gut wie nie, auch hatte ich - durch liebende Betreuung zu hause und auch bei meinen Bekannten - keine psychischen Probleme.

Na ja, einmal doch, als ich den St. Martinszug gesehen habe, aber das war eine Sache von ein paar Minuten.

Eure Morag