Fenster ins Hirn

Geschrieben von schamanca.

Gehirnforschung hätte gerne ein Fenster in's Hirn. Segen oder Fluch?

Zitat: Hirnscans wie dieser sind heute Routine - man verwendet sie für alle möglichen Zwecke, von der Schlaganfall-Diagnose bis zur Suche nach Tumoren. Doch Forscher wie Peterson, Psychiater an der Columbia University, treiben die Magnetresonanztomografie (MRT) weiter, als man es je für möglich hielt: Ursprünglich lieferte die MRT nur Bilder von der Hirnanatomie. Doch in den vergangenen zehn Jahren hat sie sich zu einer Technik entwickelt, mit der man dem Gehirn bei der Arbeit zusehen kann.


Ich bin mir sicher, dass zwar die Funktion des Denkens und Fühlens als Farbveränderung sichtbar gemacht werden kann, aber dennoch habe ich die Frage, was nutzt es?

Was nutzt es, wenn per Bild klar ist, der Mensch ist z.B. manisch depressiv, wenn die Behandlungsmethoden weiterhin Pillen sind.

Dieses Verfahren soll bereits bei Kindern, besonders Frühgeburten, wenige Tage nach der Geburt eingesetzt werden. Was wissen die Wissenschaftler über Nebenwirkungen der bildgebenden Verfahren, der Strahlenbelastung? Darüber ist leider nichts zu finden und die Wissenschaft wird ihre Wege gehen, weil sie wissen wolllen.

Alles kann Segen oder Fluch sein, je nachdem wie es eingesetzt wird.

Bei all der Strahlenbelastung frage ich mich nur, was passiert da im Gehirn eines Säuglings, gerade dann wenn es noch eine Frühgeburt ist und nicht voll ausgereift.


Quelle: Heise