Die TransGendatenbank ist 10 Jahre alt geworden.

Geschrieben von LaLeona.

Seit dem 12. Oktober 1997 ist die Webseite TransGen im World Wide Web zu finden. Bis 1997 interessierten sich nur wenige Menschen für die Gentechnik bei Pflanzen, in Lebensmitteln bei Enzymen und in der Medizin.

 

Die "grüne Gentechnik" wurde durch die "Informationen" der Firmen für eine gute Sache gehalten. Sollte sie doch den Hunger in der 3. Welt besiegen helfen. Der Einsatz von Pestiziden sollte verringert werden und den Bauern wurden gute Ernten und hohe Erträge versprochen.

TransGen: www.transgen.de bietet eine große Fülle von verständlichen Informationen an, ohne diese zu werten. Jeder Mensch kann sich so sein eigenes Bild machen und zusätzliche Informationen holen.

Informationen; zu Pflanzen, Lebensmitteln, Zutaten und Zusatzstoffen,

Zusatzstoffe nach den E-Nummern und Enzymen.

Kompakt 1.

Dort sind Informationen über Gentechnik bei Lebensmitteln zu finden. Es wird beschrieben in welchen Ländrn der EU und weltweit gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden.

Soja und Mais sind hervorzuheben, weil sie in vielen Endprodukten vorhanden sind. Außerdem sind sie Futterpflanzen für Tiere.

Kompakt 2.

Beschrieben wird die Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln seit dem 1.1.2007. Das hört sich einfacher an als es ist, weil es die berühmte 0,9 % Regelung für Rohstoffe gibt. Es kann also ein unbeabsichtiger Eintrag vorhanden sein oder ein gentechnisch veränderter Zusatzstoff.

Beispiel Enzyme;

Sie werden in breitem Umfang eingesetzt in Waschmitteln, Lebensmitteln und Getränken, Fleischwaren, Desserts, Konfekt, Backpulver, als Säureregulator usw..

Die Zitronenäure wird in so vielen Bereichen eingesetzt, daß sie hier als Beispiel dient. Sie ist in Entkalkungsmitteln, in Haushaltsreinigern, in Marmeladen zu finden, überall wo Säure benötigt wird.

Der Schimmelpilz Aspergillus niger dient zur Herstellung der Zitronensäure. Wird er auf gv-Mais gezüchtet, ist die Gentechnik im Spiel, wenn auch indirekt. Zitronensäure wird auch in Bioprodukten verwendet, da wird aber Gentechnik-Freiheit garantiert.

Kompakt 3.

Dort gibt es eine sehr vereinfachte Darstellung der Sicherheit von gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Ebenfalls einen kleinen Beitrag zu Allergien und zu Markergenen. Das sind kleine Helfer die oft aus Antibiotikaresistenz-Genen bestehen.

Kompakt 4.

Enthält allgemeine Informationen über die Risiken der Freisetzung von gentechnisch veränderten Pflanzen.

Die Fülle der Beiträge in der TransGendatenbank lädt ein, selbst auf die Suche zu gehen.

Ein Forum ist vorhanden zum Lesen und Schreiben.

Links für Wissenswertes;

www.zusatzstoffe-online.de, www.bfr.bund.de, www.verbraucherministerium.de, www.schrotundkorn.de, www.verbraucher.org, www.greenpeace.de.

Das ist ein kleiner Beitrag zu einem großen und wichtigen Thema von LaLeona.

Quellen: TranGen und Verbraucherinitiative.